Peperoni-Management

FOCUS Interview

   

FOCUS Interview:

Sie raten dazu, im Job mehr "aggro" zu sein. Sollen wir uns jetzt alle unfair benehmen?

Nein, überhaupt nicht...

Das Karrierebuch: Überleben unter Fieslingen

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ZEIT Online

Das Karrierebuch: Überleben unter Fieslingen
In der Jobwelt regieren die Unfairen. Und wer aufsteigen will, bekommt es durchaus mit egoistischen Fieslingen zu tun. Wie man damit umgeht, erklärt ein neuer Ratgeber. Es geht darum Leser zu animieren, "ihr kultiviert angemessenes, nicht die Menschenwürde verletzendes Maß an positiver Aggression zu steigern". Wer Karriere machen will, sollte die Spielregeln kennen und auch beizeiten mitspielen.
Weiter unter:
http://www.zeit.de/karriere/beruf/2014-03/karrierebuch-hart-aber-unfair

Machtspiele im Job: Welche sollten Sie mitspielen?

ARBEITS-ABC.DE

Machtspiele im Job: Welche sollten Sie mitspielen?
Burn-out hat oft auch damit zu tun, dass sich Mitarbeiter im Berufsalltag nicht durchboxen oder zur Wehr setzen, sondern sich den Machtspielchen ihrer Vorgesetzten und Kollegen wehrlos ausgesetzt fühlen. Dem lässt sich vorbeugen.
Weiter unter:
http://arbeits-abc.de/machtspiele-im-job-welche-sollten-sie-mitspielen/

Werden Sie ruhig ein wenig aggro

Süddeutsche Zeitung online

"Werden Sie ruhig ein wenig aggro"
Wer freundlich und fleißig ist, bleibt im Job oft auf der Strecke. Jens Weidner lehrt Manager, aggressiv aufzutreten. Im Gespräch erklärt er, warum Gemeinsein im Beruf Vorteile bringt - und wie man sein Image vom Schäfchen zum Wolf wandelt.
Weiter unter:
http://www.sueddeutsche.de/karriere/karriere-tipps-werden-sie-ruhig-ein-wenig-aggro-1.1758863

Bissigkeit schützt vor Burn-out

FRANKFURTER ALLGEMEINE ZEITUNG - FAZ online

„Bissigkeit schützt vor Burn-out“
Wer Karriere machen will, muss die Machtspielchen der anderen kennen - und zuweilen selbst mitspielen. Wie das geht beschreibt der Aggressionsforscher Jens Weidner im Interview…
Weiter unter:
http://www.faz.net/aktuell/beruf-chance/arbeitswelt/aggressionsforscher-jens-weidner-bissigkeit-schuetzt-vor-burn-out-12055232.html

"Sei hart, aber unfair"

SPIEGEL ONLINE

Durchboxen im Job: "Sei hart, aber unfair"
KarriereSPIEGEL: Sie sagen, wer vorankommen will, muss aggressiv auftreten. Gilt das für jeden?
Weidner: Ja, aber in besonderem Maße für Frauen. Sie müssen heute härter kämpfen denn je. Denn ein altes Tabu gilt nicht mehr …
Weiter unter:
http://www.spiegel.de/karriere/berufsleben/karrieretipps-von-jens-weidner-frauen-muessen-aggressiver-werden-a-969239.html

Aggressivität im Job:

ZEIT online

Aggressivität im Job: "Führungskräfte benutzen Handlanger"
Die Arbeitswelt ist von Aggressivität geprägt. Dominante Typen werden Chef. Die agieren meist, ohne sich die Hände schmutzig zu machen, sagt der Trainer Jens Weidner…
Weiter unter:
http://www.zeit.de/karriere/2015-05/aggressivitaet-aggression-job

Im Job braucht man Respekt, nicht Liebe

job-respekt   

Interview:

Berufliches Weiterkommen gelingt nur unter Ellenbogeneinsatz?
Von wegen.

 

 

 

Seien Sie beruflich nachtragend!

Interview

Seien Sie beruflich nachtragend!

Montag, 01. Dezember 2014

 

Beim Gala-Dinner des BCM-Kongresses war Professor Dr. phil Jens Weidner mit seiner Dinnerspeach über Compliance Manager und Machtspiele in Unternehmen ein Highlight des Abends. Wir sprachen mit ihm über Aggressionen, das Persönlichkeitsprofil des Compliance Managers und warum ein bisschen "evil" im Job dazugehört.


Herr Professor Weidner, Sie haben lange Gewalttäter therapiert und forschen zum Thema Aggressionen. Was haben Aggressionen mit dem Thema Compliance zu tun?


White-collar-crime-Akteure wenden häufig eine hohe Energie auf, um ihre Betrügereien zu inszenieren. Diese Energie speist sich – psychoanalytisch gesprochen – aus aggressiver Energie, die sich ohne Rücksicht auf das fairplay im Unternehmen, entfaltet. Während Gewalttäter schlicht zuschlagen, agieren Betrüger subtiler. Beide haben aber das Ziel, Ihr gegenüber zu schädigen. Und beide Gruppen stellen ihr delinquentes Handeln in ein gutes Licht. Sie sind Weltmeister im Rechtfertigen ihres Fehlverhaltens.


Müssen Compliance Manager Ihrer Meinung nach aggressiv sein, um ihre Arbeit gut zu machen? Was vermissen Sie bei dieser Berufsgruppe?


Compliance Manager müssen nicht aggressiv sein, um gute Arbeit zu leisten. Aber sie müssen in der Lage sein, mit offenen und versteckten Aggressionen umzugehen. Je mehr sie jemandem auf die Schliche kommen, desto bissiger, raffinierter und hinterhältiger wird der Täter agieren. Für einen Compliance Manager geht es bei der Aufdeckung eines Falles ‚nur‘ um ein Vergehen, für den Täter geht es häufig um die Existenz, um die Frage von Wohlstand (durch Delinquenz) oder Arbeitslosigkeit und Strafverfolgung. Das Gefälle ist gewaltig. Das macht in die Enge getriebene Menschen unberechenbar, zum Teil auch gefährlich.


Welches Persönlichkeitsprofil sollten Compliance-Manager haben/entwickeln, um in ihrem Beruf erfolgreich sein? 


Zentral ist: Compliance Manager dürfen nicht geliebt werden wollen. Sie müssen wissen: Kaum einer mag sie. Nicht einmal der Vorstand. Aus Sicht des Vorstandes sind Compliance Manager Spaß-Bremsen, die mit Regelwerken nerven und Untergangs-Szenarien kreieren. Sie sind Statusschwächer und trotzdem ist der CEO gezwungen auf sie zu hören, weil sie sich zu einem Fehler-Seismographen entwickelt haben. Ich kenne keinen Manger, der sich über Compliance-Experten freut, wenn die sich zum Gespräch anmelden.


Welche Ergebnisse Ihrer Forschung, können Compliance Manager für Ihre tägliche Arbeit nutzen?


Nutzen Sie Ihre positive Aggression, wie in der Peperoni-Strategie empfohlen, um die Unternehmensziele durchzusetzen – auch gegen den Widerstand der Mitspieler. Durchschauen Sie Machtspiele in Unternehmen, um nicht selbst unter die Räder zu geraten. Compliance Manager meinen häufig die Guten zu sein. Das nervt viele. Und sie sind neu: vor Jahren gab es dieses Berufsbild kaum. Das heißt, die ‚alte Macht‘ fühlt sich durch die neuen Compliance-Mitspieler herausgefordert, zum Teil sogar provoziert, weil Compliance einen zwingt vernünftig, nicht lustvoll zu agieren – und einfach die sehr teuren Champions-League Business Plätze als Geschenk anzunehmen.


Der Satz „One evil action every day, keeps the psychiatrist away“ ist für Sie ein Leitspruch. Warum und was bedeutet Ihnen dieser Satz? 


Ich bin gelernter Pfadfinder und bemühe mich, jeden Tag eine gute Tat zu tun. Mein Umgang im Berufsleben ist von Fairness geprägt. Wer mich oder mein Unternehmen aber übervorteilt oder dieses versucht, der bekommt die volle Schönheit dieses Satzes zu spüren. Der Satz empfiehlt: seien Sie beruflich nachtragend. Schlucken Sie Gemeines nicht runter, sonst werden sie autoaggressiv und quälen mit ihrer Gereiztheit am Ende noch ihre Familie (und die hat das nicht verdient). Ich vergesse also nie und warte voller Geduld auf eine zweite Begegnung. Das hält gesund und schützt vor dem burn out – und trifft am Ende den Richtigen. Ein bisschen ‚evil‘ gehört, gerade in unseren Jobs, dazu!

 

Judith Schuldreich

http://www.compliance-manager.net/fachartikel/seien-sie-beruflich-nachtragend-1457

 

Der Aggro-Faktor

   

Artikel:

Wenn man nie wieder im akademischen Berufsleben
den Kürzeren ziehen will, muss man nicht hart,
aber bissiger im Job werden.

Unfaire Kollegen und Chefs und ihre Interaktionsrituale, die das Wissenschaftsleben
schwer machen, sollte man durchschauen. Egal, ob es
um Machtspiele im Fakultätsrat, mit dem Dekan oder
im Professorium geht.

Der „Aggro-Faktor“ gibt dem aufstrebenden,
seriösen, fachlich versierten Menschen den Segen,
sich im Arbeitsumfeld auch bissig positionieren zu
dürfen

Feuer Frei

   

Artikel:

Es gibt Situationen, da würden Sie im Büro am liebsten losbrüllen?
Nur keine Zurückhaltung. Tun Sie´s Denn wer zu freundlich ist, hat nichts davon. Wir zeigen Ihnen wie Sie in kritischen Momenten richtig auf Kollegen reagieren